Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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Erfahrungen der Freiwilligen

...zum FÖJ ganz allgemein

Kathleen: "Sie erklärten mir alles und gaben mir sofort eine Adresse. Es war die, vom Bio-Bauernhof. Es hörte sich nach einer Herausforderung an, aber es war so weit weg von meiner vertrauten Umgebung. Ich überlegte ein paar Tage und dann entschloss ich mich doch dafür. Als ich nach einer langen Reise dort ankam und ich den Hof sah, war ich begeistert. Ich verstand mich auch sofort mit allen. Also blieb ich gleich dort. Ich war zwar weit weg von Zuhause, aber stand endlich allein auf meinen Beinen und lernte sehr viel."

Kathleen: "Jetzt wo das Jahr schon zu Ende ist, will ich gar nicht mehr fort von hier. Das FÖJ hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich habe vieles gelernt, z.B. mit anderen Menschen umzugehen, Tiere zu hegen und zu pflegen, vor allem bin ich selbständiger geworden. Ich bin froh, dass ich das Jahr gemacht habe, es hat sich für mich gelohnt. Ich würde es jeder Zeit wieder machen."

Maren: "Jetzt, nach einem Jahr, kann ich nur sagen, es war die richtige Entscheidung; denn es hat mir von Anfang bis zum Ende äußerst viel Spaß gemacht. Der Anfang war natürlich völliges Neuland für mich. Es war wie eine Entdeckungsreise. Aber auch in der Folgezeit gab es täglich neue Herausforderungen. Eigentlich konnte es auch nicht anders sein; denn der Umgang mit Mensch und Natur kann nie langweilig werden."

Reglinde: "Allgemein kann man sagen, dass mir dieses Jahr mehr gebracht hat, als ich jemals für möglich gehalten hätte. Nicht nur was die erworbenen Fähigkeiten betrifft. Meine Persönlichkeit hat sich in diesem Jahr stark weiterentwickelt, ich würde sagen, ich bin gewachsen. Mein Selbstbewusstsein, der Glaube an mich ist größer geworden, ich bin nun offener zu fremden Menschen und insgesamt viel erwachsener. Von der Schule fühlte ich mich immer in der Entwicklung gehemmt. Inzwischen haben mir viele Freunde bestätigt, dass ich mich sehr zum positiven verändert habe.
Das Freiwillige Ökologische Jahr war für mich ein Geschenk, ein Jahr Bewusstseinsfindung. Ich habe gefunden, was ich gesucht habe. Einen Beruf der mich ausfüllt, eine gewachsene innere Einstellung zu mir selbst und meiner Umgebung sowie eine wirklich gute Freundin."

Patricia: "Allerdings muss ich sagen, dass ich nach diesem "halben FÖJ" mit anderen Augen durch meine Umwelt gehe und bewusster versuche, diese zu schützen."

Britta: "Ich glaube, ich habe in diesem Jahr Dinge zu Stande gebracht, so was werde ich in meinem Leben niemals wiederholen. Wann sollte ich denn wohl noch mal einen Hühnerauslauf mit über 3000 qm bauen. Ich glaube nie, aber die Erfahrungen die ich in dieser Zeit gemacht habe sind einfach irre. Für manche mag so etwas lächerlich klingen, weil es eigentlich die kleinen und nicht so bedeutenden Dinge sind, die einem so unbekannt vorkommen, egal ob das der reine Umgang mit `ner Bohrmaschine oder das Betonieren eines Pfostens ist."

Anke: "Ich habe das FÖJ ursprünglich gemacht, weil ich keine Lehrstelle bekommen habe und ich es als eine gute Alternative fand, statt zu Hause zu hocken und ein paar mal jobben zu gehen. Meine Mutter las in der Zeitung und sagte plötzlich "Anke, schau mal her, wär das nichts für dich?" Ich schaute es mir an und dachte, Bingo, genau das richtige für mich. Ich kann halb draußen, halb drinnen arbeiten und habe mir der Natur und Umwelt zu tun."

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